/// FAUST 20.20

Im kommenden Frühjahr wird das künstlerische Werk unseres kleinen kreativen, künstlerischen Ensembles die Beschäftigung mit dem Hauptwerk von Johann Wolfgang v. Goethe.
Schon in unseren Münchner Zeiten haben wir den Faust I erfolgreichst über zweieinhalb Jahre von vielen, vielen Zuschauern aufgeführt. Damals als Mischung aus Lesung, Oper, Schauspiel und Performance. Wir konnten nicht nur die Presse sondern auch Schulklassen für unsere Interpretation begeistern.

Nun drängt’s uns wieder, uns des Stoffes anzunehmen. Nun, da er aktueller den je zuvor erscheint; und angeregt durch die Goeth’sche Sprache in unserer Tanztheatralischen Performance “Proserpina”, die eben erst vorerst zu Ende ging.

Im Frühjahr wird es also eine experimentelle Auseinandersetzung mit der Gretchentragödie geben, die in unseren vergangenen Zeiten immer etwas zu kurz kam. Dieses Werk im Werk lässt sich trefflich als Grundlage menschlicher Abgründe, des “Ach, zwei Seelen” und der Abwägung von dem Guten und dem Bösen in uns hernehmen.

Sprachliche Kapriolen, tänzerische Verausgabung, seelische Grenzerfahrungen, psychologische Aufstellungen und Projektionen; all das und mehr, untermalt, unterstützt, untergraben und unterbrochen von gewaltigen Musiken, Klängen und Erscheinungen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden… allein schon auf unserer Internetseite. Noch medialer und konsequenter und regelmäßiger. Und mit neuem Design… Das war’s. Zurück zum Ursprung. Zum UR und FAUST. Unser persönlicher Faust 2.0; im Jahr 2020; im Jahr 20.20!