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Weihnachten im Herzen

“Der Weihnachtsbaum, mit Silber- und Goldketten, Fähnchen, Sternen und mancher
verlockenden Frucht behangen, strahlt mir entgegen, ach, so herrlich wie einst, da sein

Glanz durch das ganze Jahr einen wärmenden Schein breitete und schon lange vorher
beim Ausblasen einer Wachskerze das Herz in süßem, ahnungsvollem Schauer erbebte:
»Es riecht nach Weihnachten.«”

(Heinrich Seidel)

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Im Dezember können Sie es sich in der Kulturdornse weihnachtlich gemütlich machen. Wir präsentieren Ihnen “Eine Weihnachtsgeschichte”, die wir nicht nur szenisch anreichern sondern vor allem gesanglich bzw. musikalisch.
Von den Fünfzigern bis zu den guten alten Weihnachtsliedern, die alle mitsingen können, werden Carla Gesikiewicz, Annette Gleixner und Stephan Joachim ein buntes Potpourri zum Besten geben und Sie können  derweil einen guten Schluck Glühwein zu sich nehmen.

Reservieren Sie Ihren Platz rechtzeitig an einem der folgenden Termine:

Sonntag, 8. Dezeber, 16 Uhr
Samstag, 14. Dezember, 20 Uhr
Sonntag, 15. Dezeber, 20 Uhr
Samstag, 21. Dezember, 20 Uhr

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07. Oktober 2019
Geschrieben von: ;
Kategorie: jo.art, Kulturdornse

Giya Kancheli

Wir haben mit großem Bedauern vernommen, dass Giya Kancheli am vergangenen Mittwoch verstorben ist.

Die Produktion “Proserpina” wurde maßgeblich von seiner wunderbaren Musik inspiriert und wir sind ihm zu sehr großem Dank verpflichtet.
Sein Werk “Vom Winde beweint” begleitet mich seit 2010, als ich es durch den Tod meines Vaters kennenlernte. Immer habe ich in den vergangenen Jahren gehofft, dass mich dieses Werk zu einem neuen Theaterstück bringen würde. Nun ist es geschehen und umso mehr macht mich der plötzliche Tod betroffen und seltsam berührt.

Unser nächster Plan, die endliche Umsetzung von “Ein Endgang“, ein Werk dass sich intensiv mit Tod und Existenzbeweis auseinandersetzen soll, ist in den letzten zwei Wochen auch durch die Beschäftigung mit den Werken von Giya Kancheli weiter gereift. Und wir werden wohl noch oft an ihn denken während der Erarbeitung.

Danke für die Musik.

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05. Oktober 2019

Proserpina in Lübeck

Proserpina in Lübeck in der Kulturdornse:

Wir spielen die tanztheatralische Performance das nächste Mal am Samstag, 26. Oktober, und hoffen auf zahlreiches Publikum.
Bisher haben alle unsere Zuschauer nach der Performance geschwärmt, was uns natürlich sehr freut.

Neben den Vorstellungen beginnen wir allmählich mit dem Drehbuch und den Konzeptionen für eine Verfilmung dieser Produktion. In ganz neuer medialer Umsetzung und an ausgewählten Drehorten versuchen wir so die spezielle und phantastische Stimmung der Konstruktion einzufangen.

Während unseres Weihnachtsprogrammes und Anfang des neuen Jahres werden die Dreharbeiten sein, während der wir Sie dann gerne mit interessanten Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.

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21. September 2019

Proserpina-Material

Wir möchten Ihnen, unseren Zuschauern, nach der erfolgreichen Premiere gestern, gerne den Text von Goethe als Material zur Verfügung stellen. Scheinbar ist das Monodrama nicht in allen Gesamtausgaben der Goethe-Werke vorhanden. Sie können den Text zwar auch auf der gutenberg.spiegel.de Seite finden, aber um es Ihnen bequemer zu machen, haben wir hier eine PDF-Datei erstellt und bieten sie Ihnen an.

Zusätzlich können Sie den Text auch als Ablauf- und Strukturbeschreibung herunterladen.

 

Für weitere Anregungen sind wir natürlich offen.

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20. September 2019

Premierenfieber

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen wir gespannt unserer Premiere von “Proserpina” (Persephone) heute Abend entgegen.
Nach langen und wunderbaren und reichen Wochen der Proben können wir nun ein schlüssiges und poetisches tanztheatralisches Werk, eine Performance, präsentieren, auf die wir stolz sind.

Wir haben endlich wieder unseren Ursprung in der Arbeit gefunden und verweben Elemente des melodramatischen Spielens mit Bewegungssymbolik, mit entschleunigten Momentaufnahmen einer Seelenschau und Licht- und Schattenspielen. Musik in Wort und Ton vereinigen die Figuren zu einer Einheit aus Mythos, psychologischem Erkennen und der Beschäftigung mit Individuation.

Ein paar Eindrücke von Carla aus den Hauptproben bringen Sie hoffentlich zu uns: