Archiv: Kultur

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Oktober 28, 2018
Geschrieben von: , Kategorie: Kulturdornse

Der Untergang des Hauses Usher

Noch als „Der Untergang des Hauses Usher“, in Zukunft auch als „Der Fall des Hauses Usher“; beide Titel sind im Deutschen ja bekannt und gebräuchlich. Im Original heißt es „The Fall of the House of Usher“, lässt also beide Deutungen zu.

Miss Why

Auf alle Fälle ist dies ein Abend, der unserer Stilsuche getreu, eine pikante Mischung aus klassischer Literatur, moderner Umsetzung, frivol-erotischer Präsentation und Lesung in der Tradition des „Son et Lumières“ ist.
Begleitet von einem Glas Absinth werden Sie das berühmte Werk von Edgar Allan Poe als Start unserer Poe-Serie erleben können.
Ein leichter Grusel, erotische Elemente, ein exklusives Ambiente, persönliche Betreuung, extremes Erleben professioneller Darsteller: Das sind unsere – wie sagt man neuerdings – Alleinstellungsmerkmale.

Besuchen Sie uns in der Kulturdornse, einem Klubtheater, das Sie süchtig machen soll.

Die atmosphärischen Werke Poes eignen sich dazu besonders… Und an diesen Abenden präsentieren wir als unseren Neuzugang zum Ensemble „Miss Why“ und Sie denken sich die Entwicklung…

Die nächste Vorstellung findet am 11. Januar 2019 statt.

Noch mehr Informationen?
Kartenreservierung?

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September 21, 2018

Salomé – Bilder

Ein paar Eindrücke von der Produktion mögen Ihnen Lust darauf machen, eine der kommenden Vorstellungen zu besuchen.

Die dramatisch-erotische Atmosphäre und das Lolita-Thema erzeugen eine Stimmung, die Ihnen den Abend sicherlich unvergesslich machen werden… ein Schluck Absinth passt da ebenfalls.

 

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Die 12. Lübecker Theaternacht

Die 12. Lübecker Theaternacht findet am Samstag, 22. September 2018, statt.

Zum zweiten Mal ist die Kulturdornse mit dabei und stellt sich mit kurzen inszenierten Programmen vor, in denen wir Ihnen, unserem Publikum, einen Abriss unserer kommenden Veranstaltungen geben wollen.
Musik, Text, Tanz & Erotik; all das sind stets Elemente unserer Abende.

Hier präsentieren wir Ihnen unser Programm der Theaternacht, dem wir das Motto
„Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen…“
gegeben haben.

Die Mitwirkenden sind dieses Mal: Annette Gleixner, Anne Patzer, Saskia Schmidt-Enders, Carsten Abelbeck und Stephan Joachim.

Wir freuen uns darauf, Sie um
17.00 | 18.00 | 19.30 | 20.30 | 21.45 | 22.30 | 23.15 Uhr
bei uns begrüßen zu dürfen.

Karten erhalten Sie auf Nachfrage gerne jederzeit über uns im Vorverkauf (0451 59988605) oder am Abend.

Das Programm der Kulturdornse bei der 12. Lübecker Theaternacht:


*   *  * * *  *   *
NACHMITTAG
(17 & 18 Uhr)

Annette Gleixner
Anne Patzer
Carsten Abelbeck
Stephan Joachim

 

 

 

*
Johann Wolfgang von Goethe
Aus Faust I:
Vorspiel auf dem Theater
Dichter, Theaterdirektor, Lustige Person
(Carsten Abelbeck, Stephan Joachim, Annette Gleixner)

*
Friedrich Theodor Vischer
Aus „Faust III“
Auftrittsmonolog des Lieschens
(Anne Patzer)

*
Oscar Wilde
Aus „Salomé“
Salomé, Jochanaan
(Anne Patzer, Carsten Abelbeck)

*
August von Löwis of Menar
Aus dem Märchen „Oletschka“ (Schneewittchen)
Erzähler, Zarin, Der Spiegel, Hexe
(Stephan Joachim, Anne Patzer, Carsten Abelbeck, Annette Gleixner)

*
Georg Heym
Aus den Tagebüchern:
20. 7.1906
(Carsten Abelbeck)

*
Klabund
Aus „Ode an Zeesen“
Jazzimprovisation & Text
(Stephan Joachim)

 

*   *  * * *  *   *
ABEND
(19.30 & 20.30 & 21.45 & 22.30 & 23.15 Uhr)

Anne Patzer
Saskia Schmidt-Enders
Stephan Joachim

 

 

 

*
Johann Wolfgang von Goethe
Aus Faust I:
Vorspiel auf dem Theater
Theaterdirektor
(Stephan Joachim)

*
Friedrich Theodor Vischer
Aus „Faust III“
Auftrittsmonolog des Lieschens
(Anne Patzer)

*
Oscar Wilde
Aus „Salomé“
Salomé, Herodias, Jochanaan
(Anne Patzer, Saskia Schmidt-Enders, Stephan Joachim)

*
Georg Heym
Aus den Tagebüchern:
20. 7.1906
(Stephan Joachim, Saskia Schmidt-Enders)

*
Saskia Schmidt-Enders
Chanson „Es bleibt ein Rest“
(Saskia Schmidt-Enders)

*
Lina Sophie Viereck
#sexamsonntag:
Von Hoffnung und Sex
(Anne Patzer)

*
Klabund
Aus „Ode an Zeesen“
Text & Improvisation
(Stephan Joachim, Saskia Schmidt-Enders)

*
Saskia Schmidt-Enders

Chanson „Herbstlied“
(Saskia Schmidt-Enders)

Aus mit Musik

 

Die Internetseite der 12. Lübecker Theaternacht finden Sie hier.

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September 13, 2018

Einblick in die Proben zu „Salomé“

Zu unserer anstehenden Premiere von Oscar Wildes Schauspiel „Salomé“ geben wir Ihnen einen exklusiven Einblick in die Probenarbeit. In einem kurzen Zusammenschnitt können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, was sich während einer Stell- bzw. Leseprobe „hinter den Kulissen“ alles abspielen kann…
In diesem Fall nehmen Sie teil an der ersten Proben mit unserem Ensemblemitglied Anne Patzer, die bei uns die Rolle der „Salomé“ verkörpern wird.

Wenn wir Ihr Interesse an den Aufführungen „O. Wilde Salomé“ wecken konnten und Sie Lust haben, eine Vorstellung zu besuchen, dann reservieren Sie gerne rechtzeitig Ihren Platz in der Kulturdornse. Über unsere Kartenbestellung oder per Telefon unter der Nummer (0451) 5 99 88 60 5.

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August 08, 2018
Geschrieben von: , Kategorie: allgemein

O. Wilde Salomé

 

Die Proben haben begonnen.
Ab dem 21. September wird in der Kulturdornse die Dekadenz der vorletzten Jahrhundertwende einkehren…

Die Lolita par excellence weht durch unseren Raum und verwirrt allen den Kopf, oder bringt sie um ihn.

Liebe, Lust, Tod, Verwirrung, Dekadenz, Absinth… Reservieren Sie jetzt noch ihre Plätze, denn sie sind rar.

> Mehr Informationen <

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April 14, 2018
Geschrieben von: , Kategorie: Empfehlungen, Kulturdornse, Veranstaltungen

Tristan und Isolde

Tristan und Isolde ist eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur.
In einer expressionistischen Fassung hat Richard Wagner eine synoptische Fassung mit Passagen aus dem Libretto mit Notizen, roman- und skizzenhaften Elementen zu einer spannnenden Stilmelange kombiniert.

Carla Gesikiewicz als „Isolde“.

Melodramatisch bearbeitet mit Musik aus der gleichnamigen Oper ist dieser Abend das, was man heutzutage als „Work in Progress“ bezeichnet, wir nennen es eine Stückentwicklung.
Die Figuren Isolde und Tristan bieten so viele Facetten, dass wir den Text von Wagner als Grundlage einer Collage nehmen möchten, die von Vorstellung zu Vorstellung erweitert und so allmählich eine spartenübergreifende Präsentation wird.

Der erzählte Text wird dabei schrittweise zu performativen Elementen umgestaltet oder inszeniert.
Bilder, Beleuchtung, Toneffekte und Rollenmomente entstehen so, bewahren aber dennoch das Gleichgewicht zum Inhalt des geschriebenen Wortes.

Auschnitte aus dem von  Wagner selbst erstellten Klavierauszugs untermalen die Szenen; sie werden überwiegend von Saskia Schmidt-Enders auf dem Flügel gespielt; streckenweise aber interpretierend auch auf weiteren Instrumenten.
Stephan Joachim trägt die Erzählung vor;
aber die Fantasie evozierend erscheint die Figur der Isolde, von Carla Gesikiewicz dargestellt, real und greift wie aus Raum und Zeit entsprungen in den Abend ein.

Carla Gesikiewicz als „Isolde“.

Dies ist ein Versuchsaufbau; dabei ist schon die musikalische Erweiterung um die Opernszenen des Königs Marke in Vorbereitung; da erscheint die Figur nur als Gesang (Stephan Joachim).
Weiter wird das Ende des Abends der berühmte „Liebestod“ sein, den dann die in der Handlung gealterte Figur der Isolde (Annette Gleixner) für den Gesang erscheinen lässt.

Und was kann in der Zukunft alle Sphären verbinden? Der Tanz…

Die nächste Vorstellung ist am Samstag, 21. April, um 20 Uhr.
Reservieren Sie gerne über unsere Internetseite oder per Telefon (0451-59988605).

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März 11, 2018

Faust I von Goethe

Goethes Faust zählt nach wie vor zu den bedeutsamsten Werken der deutschen Theaterliteratur. Die Fülle an Zitaten, die bis heute jedermann bekannt sind, ist groß. Die Tiefe der Gedanken, mit denen sich Heinrich Faust in der Handlung beschäftigt, allumfassend und zeitlos.

Wir tun kund, dass wir den Faust wie einst Goethe selbst „[…] vorlesen müssen, ganz und Fragment, und in allem ist der originale Ton, eigne Kraft, und bei allem Sonderbaren, Unkorrekten, alles mit dem Stempel des Genies geprägt. […]“ *

In unserer Münchner Zeit haben wir das Werk unzählige Male als großangelegte szenische Lesung mit Musik von Beethoven, Liszt, Schumann, Wagner und Gounod aufgeführt. Es war eine Reise durch den Faust, die sprachlich virtuos begann und in dem Finale aus Gounods gleichnachmiger Oper endete. Wir konnten damit sowohl die gesetzteren Generationen als auch viele Schulklassen begeistern. Die Presse hatte nur gute Worte für diese Darbietung des Stücks; der Münchner Merkur ließ sich gar zu der Aussage hinreißen, dass „Joachim […] eine fulminante Darbietung“ hinlegt.

Nun werden wir als Vorbereitung zur Wiederaufnahme des Werks in Lübeck eine Lesung der bekanntesten Szenen und Monologe präsentieren. Und so entführen wir Sie  in die Gelehrtenwelt, die Zauberwelt, die Liebeswelten des Heinrich Faust; und hie wie da gilt:

„Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan […]“

Wie immer in gemütlicher Runde in unserem kleinen Salon an der Untertrave 70, der Kulturdornse, können Sie die Tragödie um Faust, Gretchen und Mephisto erleben.

Der gelungene Einstieg in die Osterzeit, in der das Stück ebenfalls spielt,
mit Stephan Joachim.

Der nächste Termin ist am Samstag, 7. April, um 20 Uhr.
Reservieren Sie Ihre Plätze unbedingt vorher hier auf unserer Seite
oder per Telefon unter (0451)  5 99 88 60 5.


* (Heinrich Christian Boie, Tagebuch vom 15. Oktober 1774)