Archiv: Elektra

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Oktober 08, 2017

Die Theaternacht

Die 11. Lübecker Theaternacht war ein Erfolg. Vielen Dank an alle Mitwirkenden! Das muss am Anfang gesagt sein. Ohne den Einsatz meines Ensembles wäre der Tag natürlich kein Erfolg geworden. Und das ist er. Wir waren bei sieben Vorstellungen zwischen 17 und 24 Uhr „ausverkauft“. Kein Platz, kein Plätzchen blieb leer.  Wir haben also 140 Gäste begrüßen dürfen, die uns ab jetzt hoffentlich noch öfter besuchen werden…

Aber der Andrang an unserer „Pforte“ war sogar noch um einiges größer als wir erwartet hatten; und leider mussten wir doch den einen oder anderen „weiterschicken“… denen wollen wir aber auch ermöglichen, uns kennenzulernen: Und so werden wir bei der nächsten Lesung am kommenden Wochenende, „Venus im Pelz“, jedem am Samstag umsonst Dagewesenen den Eintritt zum ermäßigten Preis gewähren.

Und dann gleich noch ein Angebot an unsere Theaternacht-Besucher:
Sie waren am Samstag bei uns? Sie haben erfahren, dass wir eine Abo-Karte anbieten, die Sie regulär für 120,- Euro bei uns kaufen können? Bei der Theaternacht hatten wir diese Karte exklusiv für nur 100,- Euro angeboten. Nun bieten wir noch im Oktober für Sie als Theaternachtbesucher diese Karte weiterhin für 100,- Euro an; Sie müssen uns nur beim Kauf eine Frage beantworten, die sie nur beantworten können, wenn Sie am Abend bei uns waren…
Nutzen Sie die Chance, wenn es Ihnen bei uns gefallen hat.

Zum Abschluss möchte ich den Anfang dieser Zeilen aufgreifen und meinen Dank an mein Ensemble erneut betonen. Carla, Anne, Saskia, meine Frau Annette, Carsten und Peter haben mit mir tatkräftig den Abend gestaltet und auch hinter der Bühne geholfen, dass jede Vorstellung pünktlich immer wieder beginnen konnte…

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Juli 23, 2017

Die Götter sind beim Nachtmahl!

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)

„Allein, ganz allein“ trägt Stephan Joachim diese wortgewaltige Tragödie in einem Aufzug von Hofmannsthal vor.
Es ist seine Paradelesung schlechthin: ELEKTRA. Bekannt mehr als Oper von Richard Strauss ist das Werk dennoch zuerst als Schauspiel von Hofmannsthal geschrieben worden, und erst später von Strauss als Libretto übernommen worden.
In großen Dialogszenen prallen die Charaktere von Elektra, Chrysothemis, Klytämnestra und Orest aufeinander. Psychologische Dispute sind der Schwerpunkt der virtuos mit Sprache jonglierenden Konfrontationen.

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)

Linda Heinrichkeit schreibt über die Interpreation Stephan Joachims im Münchner Merkur: „Einer Theateraufführung gleicht seine Vorstellung trotz alledem. Man darf nicht an langweilige Lesungen denken, in denen ein Autor seinen Text herrunterrattert. Vor allem in dem mitreißenden Dialog zwischen Elektra und ihrer Schwester Chrysothemis, in der Elektra versucht, sie von ihren Racheplänen zu überzeugen, kommt die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden zum Ausdruck. Er ist, von einer auf die andere Sekunde, glaubhaft ein anderer Charakter.“

Genießen Sie einen mitreißenden „Theater“-Abend in der Kulturdornse bei einem Schluck in gemütlicher Runde.

Innerhalb der SommerNachtsLesungen als Reihe „Starke Frauen“ am Samstag, 29. Juli, um 21 Uhr.

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)

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August 29, 2016
Geschrieben von: , Kategorie: jo.art, Kulturdornse

Die Kulturdornse feiert Premiere

jo.art hat gestern seine Kulturdornse eingeweiht:

Mit der SommerNachtsLesung „Elektra“ von Hugo v. Hofmannsthal haben wir gestern in der Kulturdornse An der Untertrave 70 die Premiere unseres Raumes gefeiert.

upload_20160829_23-23-48-3Nachdem der Wochenspiegel und die Lübecker Nachrichten einen schönen Artikel zum Einstand gebracht hatten, waren zwar nur wenige „Nichtfreunde/Nichtbekannte“ dabei, aber für die kommenden Lesungen haben sich schon die ersten Interessenten angemeldet.

Da wir mit den SommerNachtsLesungen nur die ständigen monatlichen Lesungen beginnen, lohnt sich es sich bestimmt, des öfteren hier auf unserer Seite vorbeizuschauen. Unter „Veranstaltungen“ finden Sie immer das aktuelle Programm.

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Besonders gefreut hat uns gestern die dramatische Einstimmung der Tragödie durch das Gewitter, das über Lübeck hin und das gegen Ende mit wundervollen bernsteinfarbenem Lichtspiel in die Lesung überleitete.

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August 17, 2016

Hofmannsthal: Elektra

Elektra sinnt auf Rache; Klytämnestra hat ihren Vater Agamemnon im Bade erschlagen. Orest, ihr Bruder, konnte gerettet werden, Kind, das er noch war.

Nach zwei Inszenierungen des Hofmannsthalschen Einakters, und nach zahlreichen Lesungen des Werkes, wird Stephan Joachim wieder die auf die drei Hauptfiguren reduzierte Fassung vortragen.
Dass sich ein Besuch der Veranstaltung lohnt, zeigt die Resonanz der Zuschauer und der Kritik bei den vergangenen Lesungen: Durchweg lobend bis begeistert.
Machen Sie sich ein eigenes Bild.

Hugo von Hofmannsthal hat in seinem einstündigen Einakter eine Dramatik, eine Sprachgewalt, eine Spannung eingearbeitet, die ihresgleichen in der Literatur sucht. In allen Rollen stimmgewaltig repräsentiert Stephan Joachim das Werk in der diesjährigen SommerNachtsLesung am 28. August in der Kulturdornse von jo.art. Es ist nicht das erste Mal. Schon in den vergangenen SommerNachtsLesungen noch in München war dieses Werk eines der Highlights für die Zuhörer. Nun hoffen wir bei jo.art auf denselben Erfolg der Lesereihe in Lübeck.

ELEKTRA am 28. August, 21.oo Uhr in der Kulturdornse (An der Untertrave 70).

Wenn Sie sicher gehen wollen, einen der wenigen Plätze ergattern zu können, dann reservieren Sie noch rechtzeitig über unsere Seite hier.

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Oktober 10, 2015
Geschrieben von: , Kategorie: jo.art

Neue Bilder von früher

Nach und nach finden sich die alten Theaterfotografien unserer Produktion wieder… In alten Negativordnern… Also alles noch analog fotografiert; und in dieser Hinsicht noch näher an unserer Philosophie…

Stöbern Sie gerne unter „Bilder von früher„.

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September 04, 2012
Geschrieben von: , Kategorie: jo.art, Lesung, Veranstaltungen

ELEKTRA

In ziemlich genau 20 Stunden wird Klytämnestra jammern, dass sie nicht schlafen kann. Sie wird ihren Mord an Agamemnon wieder und wieder vor Augen haben und sich verzweifelt sogar an ihre Tochter Elektra wenden, die entgegen dem Rat ihrer Schwester Chrysothemis, ihrerseits noch auf Rache an ihrer Mutter sinnt.

Nach zwei Inszenierungen des Hofmannsthalschen Einakters, und nach zahlreichen Lesungen des Werkes, wird Stephan Joachim wieder die auf die drei Hauptfiguren reduzierte Fassung vortragen.
Dass sich ein Besuch der Veranstaltung lohnt, zeigt die Resonanz der Zuschauer und der Kritik bei den vergangenen Lesungen: Durchweg lobend bis begeistert.
Machen Sie sich ein eigenes Bild.

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August 29, 2012
Geschrieben von: , Kategorie: jo.art, Lesung, Veranstaltungen

SommerNachtsLesungen

Wie kann man heutzutage dem Publikum, also Ihnen, eine Lesung schmackhaft machen?
Wenn Sie noch keine erlebt haben (und Sie auch als Kind keine Geschichten von Ihren Eltern am Bett vorgelesen bekamen), dann wahrscheinlich nur schwerlich.

Was ist der Reiz einer Lesung?
Sie bekommen eine im besten Falle spannende, rührende, fesselnde Geschichte präsentiert, ohne konkrete Bilder. Somit fängt Ihre Fantasie an zu arbeiten und produziert (wie beim selber lesen) die Ihnen am besten anmutenden Bilder in Ihrem Kopf. Wird dieses, wie bei unseren Lesungen, durch synästhetische Mittel unterstützt, wie Licht, Ton und Geruch, dann entwickelt sich die Fantasie grenzenlos zu neuen Abenteuern.

Was noch?
Sie bekommen Zeit geschenkt. Sie werden „gezwungen“, sich eine gewisse Zeit lang auf sich und das Gehörte zu besinnen. Ohne Hektik. Und dennoch in direktem menschlichen Kontakt zu den Aufführenden/Lesenden.

Kommen Sie zu uns?
Dann denken Sie bitte daran, wie auf der Übersichtsseite zu den Lesungen erwähnt, dass Sie nur nach Voranmeldung per E-Mail, über unsere Kartenbestellung oder nach telefonischer Anmeldung Eintritt zu den ersten beiden Lesungen („Der fliegende Holländer“) erhalten!