Archiv: Elektra

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Juni 16, 2018

Hofmannsthal: Elektra

Elektra sinnt auf Rache; Klytämnestra hat ihren Vater Agamemnon im Bade erschlagen. Orest, ihr Bruder, konnte gerettet werden, Kind, das er noch war.

Nach zwei Inszenierungen des Hofmannsthalschen Einakters, und nach zahlreichen Lesungen des Werkes, wird Stephan Joachim wieder die auf die drei Hauptfiguren reduzierte Fassung vortragen.
Dass sich ein Besuch der Veranstaltung lohnt, zeigt die Resonanz der Zuschauer und der Kritik bei den vergangenen Lesungen: Durchweg lobend bis begeistert.
Machen Sie sich ein eigenes Bild.

Stephan Joachim

Hugo von Hofmannsthal hat in seinem einstündigen Einakter eine Dramatik, eine Sprachgewalt, eine Spannung eingearbeitet, die ihresgleichen in der Literatur sucht. In allen Rollen stimmgewaltig präsentiert Stephan Joachim das Werk in der diesjährigen SommerNachtsLesung am 7. Juli in der Kulturdornse von jo.art. Es ist nicht das erste Mal. Schon in den vergangenen SommerNachtsLesungen noch in München war dieses Werk eines der Highlights für die Zuhörer.
Die Kritiken waren von der tief gelebten Wiedergabe begeistert.
So schreibt z.B. Linda Heinrichkeit im Münchner Merkur: „Erst leise, dann schreiend laut, mal aufwühlend mal beruhigend.“.
Und ihr Resumée lautet: „Einer Theateraufführung gleicht seine Vorstellung trotz alledem. Man darf nicht an langweilige Lesungen denken, in denen ein Autor seinen Text herrunterrattert. Vor allem in dem mitreißenden Dialog zwischen Elektra und ihrer Schwester Chrysothemis, in der Elektra versucht, sie von ihren Racheplänen zu überzeugen, kommt die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden zum Ausdruck. Er ist, von einer auf die andere Sekunde, glaubhaft ein anderer Charakter.“

Artikel zu den Inszenierungen von jo.art in der Vergangenheit gibt es auf theaterkritiken.com und im Münchner Merkur.

ELEKTRA
wieder am 7. Juli, 20.oo Uhr in der Kulturdornse (An der Untertrave 70).

Wenn Sie sicher gehen wollen, einen der wenigen Plätze ergattern zu können, dann reservieren Sie noch rechtzeitig über unsere Seite hier.

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Oktober 08, 2017

Die Theaternacht

Die 11. Lübecker Theaternacht war ein Erfolg. Vielen Dank an alle Mitwirkenden! Das muss am Anfang gesagt sein. Ohne den Einsatz meines Ensembles wäre der Tag natürlich kein Erfolg geworden. Und das ist er. Wir waren bei sieben Vorstellungen zwischen 17 und 24 Uhr „ausverkauft“. Kein Platz, kein Plätzchen blieb leer.  Wir haben also 140 Gäste begrüßen dürfen, die uns ab jetzt hoffentlich noch öfter besuchen werden…

Aber der Andrang an unserer „Pforte“ war sogar noch um einiges größer als wir erwartet hatten; und leider mussten wir doch den einen oder anderen „weiterschicken“… denen wollen wir aber auch ermöglichen, uns kennenzulernen: Und so werden wir bei der nächsten Lesung am kommenden Wochenende, „Venus im Pelz“, jedem am Samstag umsonst Dagewesenen den Eintritt zum ermäßigten Preis gewähren.

Und dann gleich noch ein Angebot an unsere Theaternacht-Besucher:
Sie waren am Samstag bei uns? Sie haben erfahren, dass wir eine Abo-Karte anbieten, die Sie regulär für 120,- Euro bei uns kaufen können? Bei der Theaternacht hatten wir diese Karte exklusiv für nur 100,- Euro angeboten. Nun bieten wir noch im Oktober für Sie als Theaternachtbesucher diese Karte weiterhin für 100,- Euro an; Sie müssen uns nur beim Kauf eine Frage beantworten, die sie nur beantworten können, wenn Sie am Abend bei uns waren…
Nutzen Sie die Chance, wenn es Ihnen bei uns gefallen hat.

Zum Abschluss möchte ich den Anfang dieser Zeilen aufgreifen und meinen Dank an mein Ensemble erneut betonen. Carla, Anne, Saskia, meine Frau Annette, Carsten und Peter haben mit mir tatkräftig den Abend gestaltet und auch hinter der Bühne geholfen, dass jede Vorstellung pünktlich immer wieder beginnen konnte…

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Juli 23, 2017

Die Götter sind beim Nachtmahl!

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)

„Allein, ganz allein“ trägt Stephan Joachim diese wortgewaltige Tragödie in einem Aufzug von Hofmannsthal vor.
Es ist seine Paradelesung schlechthin: ELEKTRA. Bekannt mehr als Oper von Richard Strauss ist das Werk dennoch zuerst als Schauspiel von Hofmannsthal geschrieben worden, und erst später von Strauss als Libretto übernommen worden.
In großen Dialogszenen prallen die Charaktere von Elektra, Chrysothemis, Klytämnestra und Orest aufeinander. Psychologische Dispute sind der Schwerpunkt der virtuos mit Sprache jonglierenden Konfrontationen.

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)

Linda Heinrichkeit schreibt über die Interpreation Stephan Joachims im Münchner Merkur: „Einer Theateraufführung gleicht seine Vorstellung trotz alledem. Man darf nicht an langweilige Lesungen denken, in denen ein Autor seinen Text herrunterrattert. Vor allem in dem mitreißenden Dialog zwischen Elektra und ihrer Schwester Chrysothemis, in der Elektra versucht, sie von ihren Racheplänen zu überzeugen, kommt die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden zum Ausdruck. Er ist, von einer auf die andere Sekunde, glaubhaft ein anderer Charakter.“

Genießen Sie einen mitreißenden „Theater“-Abend in der Kulturdornse bei einem Schluck in gemütlicher Runde.

Innerhalb der SommerNachtsLesungen als Reihe „Starke Frauen“ am Samstag, 29. Juli, um 21 Uhr.

(Lena Scholle als Elektra bei jo.art; Detail)