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31. August 2016

Edzard Truelsen

Edzard Truelsen hat am Spieltisch seine große Liebe gewonnen.

Vor Jahren war er nicht mutig genug, um ihre Hand anzuhalten; er hatte damals noch nichts vorzuweisen, hatte kein Geld, und meinte sie nicht versorgen zu können. Ihr Vater vermählte sie daraufhin mit Tyn van Straten, einem draufgängerischen, spiel- und machtsüchtigen Kapitän, der es schaffte, eine Zeitlang für sie seine schlechten Gewohnheiten zu bezwingen…
Nun, nach Jahren, treffen die beiden Männer durch Zufall bei „Baretto’s“ im Hafen wieder aufeinander. Edzard lässt sich auf das von Tyn schnell geforderte abendliche Kartenspiel ein, gewinnt Abzug auf Abzug, und zuletzt die schriftliche Zusicherung, Ingeborg, seine verlorene Liebe, für drei Jahre zu „besitzen“, um sie dann am Kap der Guten Hoffnung wieder an Tyn van Straten übergeben zu müssen…
Eine wahrhaft schändliche Abmachung.
Das versucht auch beider Freund, Früd Buncken, Tyn zu erklären… Es kommt zum Streit, in dem Tyn Früd ersticht… Im Sterben verflucht Früd seinen Freund, und mit diesem Fluch hat Tyn ab nun zu leben.

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Soweit der erste Teil der Seemannssage „Der fliegende Holländer“ von Julius Wolff (Bild), den wir gestern in unserer Kulturdornse in unserer Reihe SommerNachtsLesungen gaben. Heute Abend liest Stephan Joachim den zweiten Teil. Nächsten Dienstag und Mittwoch gibt es dann den dritten und vierten Teil.
Wenn Ihnen die kurze Zusammenfassung oben Lust aufs Zuhören gemacht hat, so schauen Sie heute gern vorbei…

Wenn Sie Karten für diese oder eine der kommenden Lesungen reservieren möchten, können Sie das hier.

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29. August 2016
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Kategorie: jo.art, Kulturdornse

Die Kulturdornse feiert Premiere

jo.art hat gestern seine Kulturdornse eingeweiht:

Mit der SommerNachtsLesung „Elektra“ von Hugo v. Hofmannsthal haben wir gestern in der Kulturdornse An der Untertrave 70 die Premiere unseres Raumes gefeiert.

upload_20160829_23-23-48-3Nachdem der Wochenspiegel und die Lübecker Nachrichten einen schönen Artikel zum Einstand gebracht hatten, waren zwar nur wenige „Nichtfreunde/Nichtbekannte“ dabei, aber für die kommenden Lesungen haben sich schon die ersten Interessenten angemeldet.

Da wir mit den SommerNachtsLesungen nur die ständigen monatlichen Lesungen beginnen, lohnt sich es sich bestimmt, des öfteren hier auf unserer Seite vorbeizuschauen. Unter „Veranstaltungen“ finden Sie immer das aktuelle Programm.

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Besonders gefreut hat uns gestern die dramatische Einstimmung der Tragödie durch das Gewitter, das über Lübeck hin und das gegen Ende mit wundervollen bernsteinfarbenem Lichtspiel in die Lesung überleitete.

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17. August 2016

Hofmannsthal: Elektra

Elektra sinnt auf Rache; Klytämnestra hat ihren Vater Agamemnon im Bade erschlagen. Orest, ihr Bruder, konnte gerettet werden, Kind, das er noch war.

Nach zwei Inszenierungen des Hofmannsthalschen Einakters, und nach zahlreichen Lesungen des Werkes, wird Stephan Joachim wieder die auf die drei Hauptfiguren reduzierte Fassung vortragen.
Dass sich ein Besuch der Veranstaltung lohnt, zeigt die Resonanz der Zuschauer und der Kritik bei den vergangenen Lesungen: Durchweg lobend bis begeistert.
Machen Sie sich ein eigenes Bild.

Hugo von Hofmannsthal hat in seinem einstündigen Einakter eine Dramatik, eine Sprachgewalt, eine Spannung eingearbeitet, die ihresgleichen in der Literatur sucht. In allen Rollen stimmgewaltig repräsentiert Stephan Joachim das Werk in der diesjährigen SommerNachtsLesung am 28. August in der Kulturdornse von jo.art. Es ist nicht das erste Mal. Schon in den vergangenen SommerNachtsLesungen noch in München war dieses Werk eines der Highlights für die Zuhörer. Nun hoffen wir bei jo.art auf denselben Erfolg der Lesereihe in Lübeck.

ELEKTRA am 28. August, 21.oo Uhr in der Kulturdornse (An der Untertrave 70).

Wenn Sie sicher gehen wollen, einen der wenigen Plätze ergattern zu können, dann reservieren Sie noch rechtzeitig über unsere Seite hier.

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11. August 2016
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Kategorie: SommerNachtsLesungen, Veranstaltungen

SommerNachtsLesungen 2016

Anna_rot_halb Es ist wieder soweit. jo.art nimmt seine SommerNachtsLesungen wieder auf… Die in München jahrelang erfolgreiche Lesereihe mit Musik, die von der Kritik hoch gelobt wurde, wird nun von uns in Lübeck etabliert.

Vom 28. August bis zum 11. September bringen wir mehrere Lesungen, die große Werke der klassischen Literatur in theatralischer Art präsentieren.
In kleiner und gemütlicher Runde, da nur wenige Plätze vorhanden sind, können Sie den Schicksalen von Elektra (Hofmansthal: Elektra), Helena (Goethe: Faust II) und Ingborg (Wolff: Der fliegende Holländer) beiwohnen.

Für die große Abschlusslesung „Faust II3 – Der Helena-Akt“ am 11. September konnten wir verschiedene Künstler gewinnen:
Zuerst möchten wir auf die Sprecherin der „Helena“ hinweisen. Carla Gesikiewicz, die von Stephan Joachim für das Projekt „FlaVio“ der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen als Schauspielerin entdeckt wurde, und die trotz ihrer Jugend das Publikum begeisternd überzeugte, wird ihre Zusammenarbeit mit Stephan Joachim hier forsetzen und gleichzeitig als jüngstes freies Ensemblemitglied von jo.art aufgenommen.
„Der Chor“ wird gesprochen von Johanna Michalik. Auch sie ist das erste Mal beteiligt. Sie studiert im Augenblick Gesang an der Lübecker Musikhochschule.
Die Chorführerin „Panthalis“ spricht Annette Gleixner, Ensemblemitglied der ersten Stunde bei jo.art, renommierte Sängerin und seit vergangenem Jahr Dozentin an der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen.
Eine besondere Freude ist uns, dass Carsten Abelbeck mitwirkt. Der Künstler, der mit uns in München schon oft zusammengearbeitet hat, ist nun auch in seine alte Heimat Hamburg zurückgezogen und kann deshalb nach Lübeck kommen, um die Rolle des „Euphorion“ zu lesen, die er bereits bei der Münchner Helena-Lesung gegeben hat.
„Faust“ und „Phorkyas/Mephisto“ liest wie bei den Münchner Lesungen Stephan Joachim.

Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Seite unter „Veranstaltungen“ -> „SommerNachtsLesungen„.

Wir freuen uns auf Sie.

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12. Mai 2016
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Kategorie: jo.art, Veranstaltungen

Saskia Enders bei jo.art zu Gast

HanseKulturFestival 2016 in Lübeck
Im Rahmen des HanseKulturFestivals und der „Roten Meile“ ist Saskia Enders bei jo.art zu Gast.

Am Samstag Abend laden wir um 22.oo Uhr in unsere Kulturdornse ein.  Saskia Enders wird bei uns ihren Chansonabend einem kleinen Kreis an geladenen Gästen präsentieren.
Als Ausklang des turbulenten Tages während des HanseKulturFestivals freuen wir uns auf Lieder, die in ihrem Stil angenehm zwischen Hans-Dieter Hüsch und Konstantin Wecker ihren Platz fänden.

Eine kleine Soirée „untermalt“ von einem Gläschen und einem Häppchen, die dann nicht nur der Ausklang des Tages werden kann, sondern auch der Übergang zur AfterDayParty, die im Strandsalon ab ungefähr 22.oo Uhr statt findet.
Sie können also nach einer knappen Stunde bester musikalischer Unterhaltung auf kurzem Weg zur Party wandern, oder Sie bleiben noch etwas und klönen mit uns…

Mehr über Saskia erfahren Sie auf ihrer Internetseite. Und die Bitte um eine – der auf zwanzig begrenzten – Einladungen können Sie hier stellen.

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11. Mai 2016
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Kategorie: Empfehlungen, Veranstaltungen

FlaVio

Die Lübecker Musikschule der GEMEINNÜTZIGEN hat seit letztem September einen Workshop für Barockgesang angboten, der von Stephan Joachim geleitet wurde.
Im Anschluss wurden die im Kurs erarbeiteten Stücke, aus der Oper „Flavio“ von Georg Friedrich Händel, in einer Collage mit dem Einakter „Die weiße Fürstin“ von Rainer Maria Rilke zu einem barockmusikalischem Spiel, also einer szenischen Aufführung verarbeitet. Die entstandene Inszenierung wurde bereits an der Musikschule in Hvidore (bei Kopenhagen) aufgeführt und wird nun noch am 27. Mai im Festsaal der GEMEINNÜTZIGEN und am 5. Juni im Barockschloss Bothmer (Klütz) zu sehen sein.

Sie können hier über unsere Internetseite gerne Kartenreservierungen tätigen (bitte per Kontaktmail).

Carla Gesikiewicz als "Monna Lara"

Carla Gesikiewicz als „Monna Lara“

Wir erwähnen das Projekt gerne, weil wir als Unterstützer für die Produktion die Umsetzung mit möglich gemacht haben. jo.art hat fast die gesamte Bühnentechnik und Beleuchtung gestellt. Auch wurden fast alle szenischen Proben in unserem Kultursalon durchgeführt. Wir fanden die Zusammenarbeit sehr inspirierend.

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02. April 2016
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Kategorie: Events, jo.art

Die Rote Meile

Das HanseKulturFestival 2016 in Lübeck
Das Hansekulturfestival findet in diesem Jahr vom 20. bis zum 22. Mai in Lübeck statt.

Zum ersten Mal nach vielen, vielen Jahren wird es wieder eine Art Altstadtfest geben. Auf den Straßen und Plätzen rund um den Koberg, rund um das Hansemuseum, verteilt auf der nördlichen Altstadtinsel, werden KünstlerInnen und AusstellerInnen ihre Werke präsentieren. Sie sind eingeladen, die Gänge zu entdecken, und in ihnen Wohnzimmer zu betreten, die zur gastlichen Verweilstätte werden und so den hanseatischen Geist der Stadt verströmen.

Direkt an das Hansemuseum grenzend beginnt nach wenigen Schritten der Museumshafen mit seinen historischen und prachtvollen Schiffen.
Wir, die Skipper im Museumshafen, präsentieren Ihnen während der drei Tage bei uns die maritime Ursprünglichkeit und Lebhaftigkeit er Schiffswelten. Handel und Rotlicht waren hier einst dicht beieinander; und darum machen wir aus unserer Hafenmeile eine „Rote Meile“ und laden ein zu Musik, Artistik, Künstlertum und Frivolität (zumindest abends…).

Da die Eigner der RIKKE gleichzeitig die Mitglieder von jo.art sind, können Sie bei uns sowohl auf dem Schiff, als auch in unserem Kultursalon die eine oder andere künstlerische Darbietung erleben.

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06. März 2016
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Kategorie: Künstlerstammtisch

Theaterklub. Läuft…

Nach nun dem dritten Treffen des Theaterklubs aka Künstlerstammtischs, können wir wohl die leise Hoffnung hegen, dass er sich etabliert hat. Wir sind unterdessen so um die fünfzehn Mitglieder.
Am 1. April findet also wieder ein Treffen statt… Wo, das findet sich in nächster Zeit.

Die ersten beiden Treffen waren im „NoKi“. Das dritte fand nun in der „Neuen Rösterei“, in der Remise, statt, weil das „NoKi“ am Dienstag Ruhetag hat.

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir nun schon eine illustre Mischung verschiedener Musiker sind, die alle für sich auch weitere Interessen haben, die alle interessieren könnten, oder die über ihren Beruf hinausgehende Aktivitäten haben.

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05. Januar 2016
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Kategorie: Künstlerstammtisch

Theaterklub: Das erste Treffen

Das war es nun, das erste Treffen des Theaterklubs.

Zu acht saßen wir gestern im NoKi in der Dr.-Julius-Leber-Straße und hatten einen netten Abend. Der kleine Kreis war geplant, um erst einmal die Grundform der Treffen zu besprechen. Allerdings haben leider auch ein paar Angemeldete kurzfristig absagen müssen; etwas, für das wir uns noch eine Lösung ausdenken müssen. Denn schon bei Stammtischen, die wir früher besucht hatten, war genau das immer das Problem, das die Wirte mit diesen Veranstaltungen hatten. Sie lieben es halt nicht, Platz für viele freizuhalten, um dann nur die Hälfte der avisierten Gäste als solche dann bewirten zu können.

Insofern gilt unser Dank schon jetzt dem Küchenmeister Michael Ritter, dem Inhaber des NoKi, und seinem Team, dass sie diese Anfänge mit uns gemeinsam durchzustehen bereit ist. Und der uns gestern leckeres Essen aufgetischt hat; Fleisch, Fisch und vegan, alles möglich. Im NoKi ist es gemütlich und trotz der Eleganz der Einrichtung sehr familiär. Und das ist Michael Ritter auch sehr wichtig.

Wir freuen uns nun erst mal, dass der Anfang gemacht ist. Am 1. Februar soll sich der Theaterklub dann das nächste Mal treffen.

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04. Januar 2016
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Kategorie: Künstlerstammtisch

Ein Theaterklub in Lübeck

Der Theaterklub feiert heute seinen Beginn in Lübeck.

Wir, also jo.art, haben zusammen mit der GEMEINNÜTZIGEN Lübeck Ende letzten Jahres beschlossen gehabt, den Lübecker Theaterkünstlern eine Möglichkeit zu bieten, sich bei geselligem Beisammensein besser kennenzulernen und auszutauschen. Heute ist es also soweit. Ab 19.oo Uhr trifft sich ein erster eingeladener kleiner Kreis im NoKi in der Dr.-Julius-Leber-Straße: Der Theaterklub.

Wir sagen zu den Treffen „Theaterklub“, weil wir vorerst alle Künstler versammeln möchten, die ihre Tätigkeit an Theatern ausüben könnten. Somit ergibt sich eine Auswahl an Teilnehmern, die sinnvoll ist, weil ein gemeinsamer Arbeitsansatz erkennbar bleibt. Und, wenn man bedenkt, wieviele unterschiedliche künstlerische Berufe an einem Theater beheimatet sind, ist die Auswahl sicher schon weitreichend getroffen…

Die nächsten Treffen des Theaterklubs werden dann in diesem Jahr immer am ersten des Monats sein. Wer gerne dabei sein möchte, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir besprechen bei den Treffen dann, wer von den Interessierten zu der Runde gehören sollte. Auf eine ausgesprochene Einladung hin ist dann eine Teilnahme möglich.