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08. August 2018
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Kategorie: allgemein

O. Wilde Salomé

 

Die Proben haben begonnen.
Ab dem 21. September wird in der Kulturdornse die Dekadenz der vorletzten Jahrhundertwende einkehren…

Die Lolita par excellence weht durch unseren Raum und verwirrt allen den Kopf, oder bringt sie um ihn.

Liebe, Lust, Tod, Verwirrung, Dekadenz, Absinth… Reservieren Sie jetzt noch ihre Plätze, denn sie sind rar.

> Mehr Informationen <

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16. Juni 2018

Hofmannsthal: Elektra

Elektra sinnt auf Rache; Klytämnestra hat ihren Vater Agamemnon im Bade erschlagen. Orest, ihr Bruder, konnte gerettet werden, Kind, das er noch war.

Nach zwei Inszenierungen des Hofmannsthalschen Einakters, und nach zahlreichen Lesungen des Werkes, wird Stephan Joachim wieder die auf die drei Hauptfiguren reduzierte Fassung vortragen.
Dass sich ein Besuch der Veranstaltung lohnt, zeigt die Resonanz der Zuschauer und der Kritik bei den vergangenen Lesungen: Durchweg lobend bis begeistert.
Machen Sie sich ein eigenes Bild.

Stephan Joachim

Hugo von Hofmannsthal hat in seinem einstündigen Einakter eine Dramatik, eine Sprachgewalt, eine Spannung eingearbeitet, die ihresgleichen in der Literatur sucht. In allen Rollen stimmgewaltig präsentiert Stephan Joachim das Werk in der diesjährigen SommerNachtsLesung am 7. Juli in der Kulturdornse von jo.art. Es ist nicht das erste Mal. Schon in den vergangenen SommerNachtsLesungen noch in München war dieses Werk eines der Highlights für die Zuhörer.
Die Kritiken waren von der tief gelebten Wiedergabe begeistert.
So schreibt z.B. Linda Heinrichkeit im Münchner Merkur: „Erst leise, dann schreiend laut, mal aufwühlend mal beruhigend.“.
Und ihr Resumée lautet: „Einer Theateraufführung gleicht seine Vorstellung trotz alledem. Man darf nicht an langweilige Lesungen denken, in denen ein Autor seinen Text herrunterrattert. Vor allem in dem mitreißenden Dialog zwischen Elektra und ihrer Schwester Chrysothemis, in der Elektra versucht, sie von ihren Racheplänen zu überzeugen, kommt die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden zum Ausdruck. Er ist, von einer auf die andere Sekunde, glaubhaft ein anderer Charakter.“

Artikel zu den Inszenierungen von jo.art in der Vergangenheit gibt es auf theaterkritiken.com und im Münchner Merkur.

ELEKTRA
wieder am 7. Juli, 20.oo Uhr in der Kulturdornse (An der Untertrave 70).

Wenn Sie sicher gehen wollen, einen der wenigen Plätze ergattern zu können, dann reservieren Sie noch rechtzeitig über unsere Seite hier.

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14. April 2018
Geschrieben von: ;
Kategorie: Empfehlungen, Kulturdornse, Veranstaltungen

Tristan und Isolde

Tristan und Isolde ist eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur.
In einer expressionistischen Fassung hat Richard Wagner eine synoptische Fassung mit Passagen aus dem Libretto mit Notizen, roman- und skizzenhaften Elementen zu einer spannnenden Stilmelange kombiniert.

Carla Gesikiewicz als „Isolde“.

Melodramatisch bearbeitet mit Musik aus der gleichnamigen Oper ist dieser Abend das, was man heutzutage als „Work in Progress“ bezeichnet, wir nennen es eine Stückentwicklung.
Die Figuren Isolde und Tristan bieten so viele Facetten, dass wir den Text von Wagner als Grundlage einer Collage nehmen möchten, die von Vorstellung zu Vorstellung erweitert und so allmählich eine spartenübergreifende Präsentation wird.

Der erzählte Text wird dabei schrittweise zu performativen Elementen umgestaltet oder inszeniert.
Bilder, Beleuchtung, Toneffekte und Rollenmomente entstehen so, bewahren aber dennoch das Gleichgewicht zum Inhalt des geschriebenen Wortes.

Auschnitte aus dem von  Wagner selbst erstellten Klavierauszugs untermalen die Szenen; sie werden überwiegend von Saskia Schmidt-Enders auf dem Flügel gespielt; streckenweise aber interpretierend auch auf weiteren Instrumenten.
Stephan Joachim trägt die Erzählung vor;
aber die Fantasie evozierend erscheint die Figur der Isolde, von Carla Gesikiewicz dargestellt, real und greift wie aus Raum und Zeit entsprungen in den Abend ein.

Carla Gesikiewicz als „Isolde“.

Dies ist ein Versuchsaufbau; dabei ist schon die musikalische Erweiterung um die Opernszenen des Königs Marke in Vorbereitung; da erscheint die Figur nur als Gesang (Stephan Joachim).
Weiter wird das Ende des Abends der berühmte „Liebestod“ sein, den dann die in der Handlung gealterte Figur der Isolde (Annette Gleixner) für den Gesang erscheinen lässt.

Und was kann in der Zukunft alle Sphären verbinden? Der Tanz…

Die nächste Vorstellung ist am Samstag, 21. April, um 20 Uhr.
Reservieren Sie gerne über unsere Internetseite oder per Telefon (0451-59988605).

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11. März 2018

Faust I von Goethe

Goethes Faust zählt nach wie vor zu den bedeutsamsten Werken der deutschen Theaterliteratur. Die Fülle an Zitaten, die bis heute jedermann bekannt sind, ist groß. Die Tiefe der Gedanken, mit denen sich Heinrich Faust in der Handlung beschäftigt, allumfassend und zeitlos.

Wir tun kund, dass wir den Faust wie einst Goethe selbst „[…] vorlesen müssen, ganz und Fragment, und in allem ist der originale Ton, eigne Kraft, und bei allem Sonderbaren, Unkorrekten, alles mit dem Stempel des Genies geprägt. […]“ *

In unserer Münchner Zeit haben wir das Werk unzählige Male als großangelegte szenische Lesung mit Musik von Beethoven, Liszt, Schumann, Wagner und Gounod aufgeführt. Es war eine Reise durch den Faust, die sprachlich virtuos begann und in dem Finale aus Gounods gleichnachmiger Oper endete. Wir konnten damit sowohl die gesetzteren Generationen als auch viele Schulklassen begeistern. Die Presse hatte nur gute Worte für diese Darbietung des Stücks; der Münchner Merkur ließ sich gar zu der Aussage hinreißen, dass „Joachim […] eine fulminante Darbietung“ hinlegt.

Nun werden wir als Vorbereitung zur Wiederaufnahme des Werks in Lübeck eine Lesung der bekanntesten Szenen und Monologe präsentieren. Und so entführen wir Sie  in die Gelehrtenwelt, die Zauberwelt, die Liebeswelten des Heinrich Faust; und hie wie da gilt:

„Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan […]“

Wie immer in gemütlicher Runde in unserem kleinen Salon an der Untertrave 70, der Kulturdornse, können Sie die Tragödie um Faust, Gretchen und Mephisto erleben.

Der gelungene Einstieg in die Osterzeit, in der das Stück ebenfalls spielt,
mit Stephan Joachim.

Der nächste Termin ist am Samstag, 7. April, um 20 Uhr.
Reservieren Sie Ihre Plätze unbedingt vorher hier auf unserer Seite
oder per Telefon unter (0451)  5 99 88 60 5.


* (Heinrich Christian Boie, Tagebuch vom 15. Oktober 1774)

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15. Januar 2018
Geschrieben von: ;
Kategorie: Kulturdornse, Veranstaltungen

Ins neue Jahr mit Störtebecker

Sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Wir hoffen: Ja.

In der Kulturdornse wird dieses Jahr manches sein wie gewohnt, aber dennoch neu und anders.
Wir werden ab jetzt überwiegend das lang angedachte Konzept kultivieren, das klassische Literatur mit Elementen aus Burlesque, Varieté, Tanztheater, Figurentheater und anderen unterhaltsamen Theatersparten vereint.
Besonders, sich immer leicht ästhetisch-erotisch und subtil-frivol zu präsentieren, soll den literarischen Werken eine weitere exklusive Note verleihen.

Immer noch werden wir Sie in unserem schönen Salon empfangen; immer noch werden Sie in kleinem ausgewählten Kreise von höchstens 20 Gästen beisammen sitzen; immer noch werden wir Ihnen die Abende begleitet von geistiger Nahrung nahe bringen. 😉

Anne Patzer als „Sita“

 

Beginnen werden wir am 3. März mit der Premiere von Klabunds „Störtebecker“, einer poetisch-expressionistischen Fassung, die die Geschichte der Vitalienbrüder um Klaas Störtebecker und die der Hansekriege bildhaft nahe bringt.

Im wahrsten Sinne: Neben den der spannenden und poetischen Geschichte, bauen wir szenisch erotische Elemente mit ein, und erweitern diese in einem raffinierten Wechsel aus Realität und Schattenspiel.
Wir führen eine szenische Umsetzung auf, die mit Elementen der Lesung, der Burlesque und des Chansons spielt.

Mit dabei sind wieder Anne Patzer als „Sita“, Saskia Schmidt-Enders am Klavier, besser Flügel, und Stephan Joachim als Narrator (Erzähler).

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16. Dezember 2017

Silvester in der Kulturdornse

Wohin Silvester? Am besten in die Kulturdornse.

»Könnte ich nur ewig und immerdar ganz dein sein«, sprach Erasmus. Sie standen gerade vor dem schönen breiten Spiegel. Fester, inniger drückte Giulietta den Erasmus an sich, indem sie leise lispelte:

»Laß mir dein Spiegelbild, du innig Geliebter, es soll mein und bei mir bleiben immerdar.« –
»Wie kannst du denn mein Spiegelbild behalten, das mit mir wandelt überall und aus jedem klaren Wasser, aus jeder hellgeschliffenen Fläche mir entgegentritt?«

Zum Ausklang des Jahres können Sie bei uns in kleiner gemütlicher Runde der faszinierenden Erzählung von E. T. A. Hoffmann lauschen, deren Protagonisten sich ja auch in  der allseits bekannten Oper von Jacques Offenbach „Hoffmanns Erzählung“ wiederfinden.
Bei einem guten Schluck, während Peter Schlemihl im Kellerlokal ein- und wieder ausgeht…

Reservieren Sie Ihre Plätze rechtzeitig auf unserer Seite
oder telefonisch unter (0451) 5 99 88 60 5.