/// Elektra

Tragödie in einem Aufzug von Hugo von Hofmannsthal.

Schon viele Male hat Stephan Joachim dieses Glanzstück von Hofmannsthal vor Publikum rezitiert. Zuvor und zwischendurch entstanden zwei von der Kritik gelobte Inszenierungen im theater Viel Lärm Um Nichts in München, die Joachim mit seinem Ensemble jo.art der Öffentlichkeit präsentierte, und die ein zahlreiches Publikum fanden.

Die Lesungen sind immer wieder von den Zuschauern wiederholt besucht worden. Und auch die Kritiken waren von der tief gelebten Wiedergabe begeistert. So schreibt z.B. Linda Heinrichkeit im Münchner Merkur: „Erst leise, dann schreiend laut, mal aufwühlend mal beruhigend.“. Und ihr Resumée lautet: „Einer Theateraufführung gleicht seine Vorstellung trotz alledem. Man darf nicht an langweilige Lesungen denken, in denen ein Autor seinen Text herrunterrattert. Vor allem in dem mitreißenden Dialog zwischen Elektra und ihrer Schwester Chrysothemis, in der Elektra versucht, sie von ihren Racheplänen zu überzeugen, kommt die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden zum Ausdruck. Er ist, von einer auf die andere Sekunde, glaubhaft ein anderer Charakter.“

Artikel zu den Inszenierungen auf theaterkritiken.com und im Münchner Merkur