Archiv: HerbstZeitLesungen

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Oktober 21, 2017
Geschrieben von: , Kategorie: HerbstZeitLesungen

Gespenstergeschichten

gespenstergeschichtenSie gewinnen in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober eine Stunde… Warum nicht auch mal spät aus dem Haus gehen und das Abenteuer der Nacht suchen:
Wir lesen ab 23 Uhr Gedichte und Erzählungen und Sagen, die Sie den Grusel in der Zeit vor und um Mitternacht live erleben lassen… Und das gab’s auch schon bei den klassischen Literaten wie Storm, Goethe, Hebbel und anderen. Aber auch Sagen aus verschiedenen deutschen Landstrichen erzählen von „Weißen Damen“ und Erscheinungen im Moor.

Kommen Sie doch vorbei und lauschen Sie bei blutroten Schlucken den Klassikern, die Annette Gleixner und Stephan Joachim präsentieren.

Ihre Plätze können Sie hier reservieren; oder Sie rufen kurzfristig an unter der Telefonnummer (0451) 5 99 88 60 5.

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November 14, 2016
Geschrieben von: , Kategorie: HerbstZeitLesungen, Kulturdornse, WinterAbendLesungen

Weihnachten im Herzen

Weihnachen im HerzenWeihnachten im Herzen in der Kulturdornse ist nicht „Apfel, Nuß und Mandelkern“, aber Glühwein, Gebäck und Geschichten. Bei Kerzenschein und weihnachtlicher Beleuchtung empfangen wir Sie gerne am Samstag, 10. Dezember, ab 19.30 Uhr. Beginn der Lesung ist dann um 20 Uhr.
Am Mittwoch, 21. Dezember, haben Sie dann ein zweites Mal die Möglichkeit, diesen weihnachtlichen Abend zu genießen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Gedichte und Erzählungen von Hans Christian Andersen (1805 – 1875), Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), Friedrich Rückert (1788 – 1866), Heinrich Seidel (1842 – 1906), Carl Spitteler (1845 – 1924), Theodor Storm (1817 – 1888), Karl Friedrich Wetzel (1779 – 1819) und Martin Luther (1483 – 1546) vortragen zu dürfen.

Es lesen für Sie Carla Gesikiewicz und Stephan Joachim, der die Lesung auch mit der Querflöte musikalisch untermalen wird.

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November 09, 2016
Geschrieben von: , Kategorie: HerbstZeitLesungen

„Duineser Elegien“ von Rilke

Diese Sammlung poetischer Texte sind zwischen 1912 und 1922 enstanden. Der Name leitet sich von dem Ort ab, an dem Rilke die erste Elegie verfasste, das Schloss Duino bei Triest.

Das Werk gehört wohl mit zu den bekanntesten Rilkes, wenngleich es in seiner Komplexität nicht ganz leicht zu verstehen ist. Dennoch lohnt sich das Zuhören auf alle Fälle. Wir empfehlen, nach Möglichkeit, es schon einmal vorweg anzulesen, oder im Nachhinein nochmals zu lesen.
In den Elegien setzt sich Rilke überwiegend mit der Problematik auseinander, dass der Mensch der Selbstreflexion anheim geliefert ist, und dieses als Schwierigkeit bei der Bewältigung des Lebens begreifen muss. Motive wie „Tier“, „Engel“ und „Puppe“ werden als Gegenspieler zum menschlichen Personal angeführt.

Eine interessante, umfangreiche und durchaus empfehlenswerte Interpretation bzw. Erläuterung der Elegien findet sich auch z. B. bei Wikipedia.

Freuen Sie sich auf einen tiefsinnigen, sprachlich feinen und ergreifenden Abend mit einem der größten deutschen Dichter.

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November 05, 2016
Geschrieben von: , Kategorie: HerbstZeitLesungen

Erlesenes

erlesenesAm Mittwoch gibt es in unserer Kulturdornse wieder „Erlesenes„.
Der Titel soll natürlich einerseits assoziieren, dass klassische Literatur, um die es uns immer geht, eine erlesene ist; auf der anderen Seite aber bieten wir damit aber den folgenden Vorgang an: Sie bringen zur Veranstaltung ein beliebiges Werk mit, das Sie schon immer mal vorgelesen bekommen wollten, wir erfüllen Ihnen dann diesen Wunsch. Schließlich haben wir dann das Werk „erlesen“ und allen Gästen nähergebracht.

Schauen Sie bei sich zuhause mal nach, was Sie uns mitbringen möchten. Wir haben nur folgende Bitten an Sie: Bringen Sie bitte nur Literatur mit, die wir auf deutsch vorlesen können.
Achten Sie bitte darauf, dass deutsche Autoren länger als siebzig Jahre tot sind, damit die Werke rechtefrei und somit vorlesbar sind. Wenn Sie fremdsprachige Literatur in deutscher Übersetzung mitbringen, dann achten Sie bitte ebenfalls darauf, dass der Autor länger als siebzig Jahre tot ist, und zusätzlich darauf, dass auch der Übersetzer länger als siebzig Jahre tot ist.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Ihre Wünsche auf die Gesamtzeit der Lesung, die ungefähr eine Stunde dauern soll, umlegen müssen, damit jeder Wünscher dran kommen kann. Bringen Sie also am besten mehr als ein Werk mit, und versuchen Sie kürzere und längere auszusuchen, damit je nach Anzahl der Gäste am Abend, alle dran kommen können.

Reservieren Sie Ihre Plätze für den kommenden Mittwoch, den 2. November, um 19 Uhr – oder für einen der weiteren Termine dieser Veranstaltung.

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Oktober 06, 2016

Mir zur Feier

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Liebe Gäste von und Interessierte an jo.art,

„Mir zur Feier“ ist ein Gedichtszyklus von Rainer Maria Rilke, der um 1897/98 herum entstanden ist. Die Betrachtung der menschlichen Innenwelten stellt ein Hauptaugenmerk dieser Sammlung dar.

Wir bringen diesen Zyklus am 10. Oktober, dem 30-jährigen Bühnenjubiläum von Stephan Joachim, natürlich, weil es an einem solchen Tag nicht nur um die Rückbesinnung auf vergangene dreißig Jahre Bühnenarbeit geht, sondern auch um die Sicht in das eigene Innere, und um die Frage, was noch wird. Der Titel des Werks ist somit Motto, aber soll sich ganz in der demütigen Haltung vor dem Glück die Erfahrungen der letzen dreißig Jahre gemacht haben zu dürfen, widerspiegeln.

Mir zur Seite wird unsere Jungdarstellerin, die auch schon bei der „Helena-Akt“-Lesung begeisterte, Carla Gesikiewicz lesen.

Ich würde mich freuen, wenn ich diesen Tag mit vielen Kulturliebenden zusammen in der Kulturdornse, An der Untertrave 70, begehen und bedenken dürfte…
Beginn des Abends ist um 20 Uhr; Einlass bereits um 19.30 Uhr. Wir werden nach der Lesung noch in gemütlicher Runde beisammen sitzen, und über Theater, Gott und die Welt den Austausch pflegen können.

Ihr Stephan Joachim

Bitte reservieren Sie Ihre Karten vorher.

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Oktober 05, 2016

In Ewigkeit auf See

 

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»Vor ihm sind tausend Jahre wie ein Tag,«
Spricht der Psalmist. Des Meeres Wellenschlag,
Die Athemzüge seines Rauschens sind,
Ob sie nun schleppend gehen, ob geschwind,
Ein Puls der langen, langen Erdenzeit,
Und sie ist nur ein Hauch der Ewigkeit,
Wo Sonnen glühen und zu Eis erkalten,
Die jüngsten Sterne winterwüst veralten.

] Der fliegende Holländer… [

Was Menschen raschen Wortes »ewig« nennen,
Wenn sie sich lieben, und wenn sie sich trennen,
Wieviel ist’s länger, als die Blume blüht,
Die eines Sommermorgens Thau besprüht?

] Ein Seemannssage von Julius Wolff… [

Landflüchtig ist der Mensch in der Natur,
Sein Leben währt, wenn’s hoch kommt, siebzig Jahr,
Und wenn es herrlich, wenn es köstlich war,
So war es nichts, als Müh und Arbeit nur.
Ihn aber dünkt der alten Erde Rund,
Das seine Hütte trägt als sichrer Grund,
Der Boden, drauf er mit den Füßen steht,
Durch Noth und Tod mit seiner Liebe geht,
Die Scholle, die er pflügt mit seiner Schar,
Fest, unerschütterlich, unwandelbar.

] Mord… Liebe… Leid… Sehnsucht… Meer… [

Und ist es auch, so lange Menschen denken,
Erinnernd ins Vergangne sich versenken
Und sehnend, hoffend in die Zukunft schauen,
Der ihres Herzens Wünsche sie vertrauen.
So rauschte schon das Meer, wie’s heute rauscht,
Bevor es noch ein Menschenohr belauscht;
So sah es der, der mit dem Steinbeil schlug,
Des Höhlenbären Haut als Mantel trug,
So sahn es die phönizischen Triremen,
Die Griechenflotten und beim Beutenehmen
Wikinger Drachen, so der Hansa Ehren
Und so Venedigs kreuzende Galeeren,
So wird es sehn der Letzte, der’s befährt,
Der letzte Fischer, der von ihm sich nährt.
Wenn es sich leise schwingend senkt und hebt,
Sein schimmernd Blau von keinem Sturm durchbebt,
Am Tage sonnig glänzt und lockt und lächelt,
Mit sachtem Wogengange Kühlung fächelt,
Und sich bei Nacht aus ihrer Weltenferne
In seinem Spiegel schau’n die goldnen Sterne,
Verräth es nicht, was unter seiner Fluth,
Von Finsterniß umhüllt, im Tiefen ruht.
Da liegt manch Anker, dessen Kette riß,
Manch eine Kugel, die durch Segel biß,
Und weit davon vielleicht dasselbe Rohr,
Aus dem sie in der Seeschlacht schoß hervor.

] vorgelesen an vier Abenden… [

Da schlummern einsam menschliche Gebeine,
Nicht zugedeckt mit einem Marmorsteine,
Gebeine derer, die im Schreckensdrang
Des Schiffbruchs fanden ihren Untergang.
Nicht Alle doch, die hilflos von den Planken
Herabgespült, versanken und ertranken,
Ruhn unbestattet in der Tiefe Schoß
Versandend aus vom harten Seemannsloos.

Manch Einen trägt die Welle wohl zu Land
Und bettet sanft ihn auf bewohnten Strand,
Da findet er mit Kreuz und Nummerstab
In Frieden dann ein namenloses Grab. *

] ab heute Abend… 19 Uhr ** [

 

* Aus „Der fliegende Holländer“ von Julius Wolff.
** 2. Teil am Freitag, 7.10., 20 Uhr; 3. Teil am Mittwoch, 12.10., 19 Uhr; 4.Teil am Samstag, 15.10., 20 Uhr.

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September 25, 2016
Geschrieben von: , Kategorie: HerbstZeitLesungen

HerbstZeitLesungen 2016

HerbstZeitLesungen2016

Liebe Freunde und Gäste von jo.art, es ist soweit: Die HerbstZeitLesungen 2016 werden dieses Jahr ab dem 5. Oktober in unserer Kulturdornse, An der Untertrave 70, stattfinden. Das ausführliche Programm finden Sie hier auf unserer Seite unter HerbstZeitLesungen (bei Veranstaltungen). Nach dem recht erfolgreichen Start unserer Lesereihen in Lübeck mit den SommerNachtsLesungen, werden wir nun vier Reihen im Jahr anbieten, in jeder Jahreszeit eine.

Da wir einen kleinen, feinen und eleganten Rahmen anstreben, in dem die Lesungen stattfinden sollen, mit höchstens zwanzig Gästen, werden wir uns auch bemühen von Reihe zu Reihe den Raum und die Infrastruktur weiter zu entwickeln. Zum Start der HerbstZeitLesungen haben wir rechtzeitig zwanzig neue Stühle bekommen, die Ihnen für die meist nicht länger als eine Stunde dauernden Lesungen einen angenehmen Sitzkomfort bieten.

Auf das eine oder andere würden wir an dieser Stelle noch gern hinweisen:
Da wir eben nur zwanzig Plätze haben, bitten wir Sie inständig, sich Ihre Plätze rechtzeitig über unsere Seite hier zu reservieren.
Es täte uns leid, wenn wir Sie am Abend nicht mehr einlassen könnten, weil Sie es spontan versuchen und wir schon ausgebucht sind.
Da es bei den HerbstZeitLesungen auch noch vier Plätze gibt, die von vornherein vergeben sind (unter anderem werden zwei stets bei TwoTickets – kleiner Tip – verlost), haben wir also letzen Endes für diese Reihe nur sechzehn Plätze.

][

Dann beachten Sie bitte, dass wir es begrüßen würden, dass Sie bei einer bestehenden Erkältung oder anderen möglicherweise ansteckenden Befindlichkeiten doch bitte Ihre Reservierung stornieren; aus Rücksicht auf die anderen Gäste und uns, die wir noch viele weitere Lesungen haben.

Und schließlich bitten wir die Damen, doch stets auf Schuhe mit Pfennigabsätzen zu verzichten, da ein sehr wertvoller, aber leider auch recht druckempfindlicher Holzboden verlegt ist.