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Februar 29, 2012
Geschrieben von: , Kategorie: Ein Endgang, jo.art, Veranstaltungen

Der erste Muskelkater

Nun. Die erste Probe war als Annäherung gedacht.
Wenn Schauspieler tanzen, Tänzer singen, Sänger sprechen, und Regisseure dazwischen vermitteln sollen, dann, meine ich, kann ein vorsichtiges Herantasten an einen der Gesamtsituation förderlichen Sprachcode sicherlich nicht hinderlich sein.
In diesem Falle, der Arbeit an „Ein Endgang„, ist auch das Ausloten körperlicher Grenzgänge notwendig.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es geht nicht darum, eine Schauspielerin in eine Tänzerin zu verwandeln, weil das so auch nicht machbar ist. Jeder hat schließlich jahrelange Erfahrung und Gewohnheiten in seinem Betätigungsfeld, und im Idealfall dies schon seit der Kindheit. Es geht darum, das Tänzerische im Mensch Schauspieler zu suchen, zu finden, und mit seinem Handwerk zusammen zu einer neuen Zeichen-Sprache zu definieren.

– Das hat Deborah heute in einer konzentrierten, engagierten und kreativ intelligenten Art geleistet, und ich kann jetzt nicht anders, als mit Ungeduld die nächsten Proben herbei zu warten, weil ich überzeugt bin, sie hat den Ansatz verstanden; und morgen einen Muskelkater.