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21. Juli 2019

Hab ich nicht in Brabant mit Euch getanzt?

Ein weiteres Werk, das aus kongenialen Shakespeare-Text-Übersetzungen von Margrit Carls entstanden ist:
Hab ich nicht in Brabant mit Euch getanzt. Eine Collage, die aus verschiedenen Werken Shakespeares entstanden ist: So finden sich Passagen aus „Verlorene Liebesmüh“ neben denen aus Sonetten. Mal heiter, oft besinnlich und, weil es zum Leben dazugehört, manchmal auch ein wenig traurig.

Margrit Carls und Eos Schopohl, die großartige Regisseurin, die für die Inszenierung am Theater Viel Lärm um Nichts in München verantwortlich zeichnete, verfassten damals diesen Text, den wir die Ehre haben wiederzugeben:

ER sucht SIE.

Ein Mann ordnet den Nachlass seiner Frau und findet eine Ballmaske.
Durch diese Entdeckung wird er in einen Strudel
von Erinnerungen und Träumen gezogen,
die inneren Bilder überwuchern das Hier und Jetzt.
Ihn verfolgt das Bild einer Frau, die sich ihm in wechselnden Gestalten zeigt,
um sich immer wieder zu entziehen.
Ist es die „große Liebe“, der er vergeblich nachgejagt hat?
Ist es die Frau, mit der er jahrelang Tisch und Ehebett geteilt hat?

„Wenn ich die Augen schließe, sehe ich …“:
Da war was … was war … wie wars … wer war ich …
wer war sie … hab ich die Masken durchschaut …
hat sie mich erkannt … hab ich mich verloren …
war es Liebe … war es Wahnsinn … war es Spaß …
war es wahr … war ich ich…

Sinnliche Erinnerung: Momente werden lebendig:
Momente jenseits von Zeit und Raum, Momente des Aufbruchs,
des Suchens, der Freiheit, die Ekstase des Findens – Glück!
War es das? das Glück? Was folgt? Ernüchterung …
Was bleibt? Die Sehnsucht nach dem einen Augenblick …
Wie da noch einmal hinkommen?

An die Inszenierung damals kommen wir nicht heran. Aber die Textzusammenstellung ist es allemal wert, präsentiert zu werden. Annette Gleixner und Stephan Joachim lesen die Collage daher, mit leichten szenischen Ansätzen, und hoffen Sie dadurch zu berühren.

Reservieren Sie Ihre Plätze für die Premiere am 24. August 2019, 20 Uhr, rechtzeitig.

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19. Juli 2019
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Kategorie: Kulturdornse, Schauspiel, Veranstaltungen

Proserpina

Carla Gesikiewicz als „Proserpina“

Proserpina, die Kore, die verschleppt, gefangen und doch schließlich, durch den Initiationsprozess gegangen, glücklich wird.

Endlich geht es weiter mit dem Programm der Kulturdornse.
Nach einer Auszeit, in der wir den Wegfall unserer geplanten (und auch teilweise angekündigten) Produktion „Macbeth“ verarbeitet und Pläne für die nächsten Sommermonate geschmiedet haben, kehren wir nun zurück mit der Neuproduktion „Proserpina„, einem Monodrama von Johann Wolfgang v. Goethe.

Mit diesem Werk können wir unserer Linie, klassische Literatur zur Grundlage unserer Arbeit zu machen, treu bleiben. Ebenfalls aber auch dem Weiterentwickeln unserer Stilistik, Erotik oder Frivolität in die Umsetzung einfließen zu lassen; denn auch dieser griechische Mythos birgt wieder erotische Spannung in sich: Pluto raubt Proserpina, die schöne Kore, und verschleppt sie in die Unterwelt. Was sich erst als Unglück zu erweisen scheint, wird am Ende doch… die große Liebe?

Erfahren Sie mehr über diese Produktion.

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16. Juli 2019

Text ist Musik ist… Klavier

Das Experiment ist geglückt!

Mit „Text ist Musik ist… Klavier“ haben wir eine Reihe gestartet, die unseren Leitgedanken für das Theater aufgreift: Wie schaffen wir es die Sparten wieder zu einer Einheit zu verschmelzen und Aufführungen zu gestalten, bei denen Tanz, Sprache und Musik so ineinandergreifen, dass die einzelnen Darstellungsformen nicht mehr isoliert erkennbar sind.
Ein wahrscheinlich immer noch unmögliches Unterfangen… Aber das Streben danach ist unser Weg.

Peter Ortmann

Peter Ortmann, der in Lübeck unter anderem für die von ihm in der Petrikirche initiierte Konzertreihe „Europas Jazz Legenden“ bekannt ist, improvisiert auf unserem Flügel: Jazz; Stephan Joachim liest: Texte deutscher Expressionisten. Klabund, Heym, Trakl. Und zu guter Letzt: Schiller!

Die Texte sollen sein wie Noten, die Lesart wie Denken beim Musizieren. Dass Stephan Joachim das als Musiker inspirierend vermittelt, der Meinung war das Publikum bei den letzten Terminen.

Ein Jazzkonzert mit zwei Instrumenten: Stimme und Klavier, Text und Noten…

Wir bringen diesen Abend nun am kommenden Wochenende, am Samstag, 14. September, um 20 Uhr, nochmal und hoffen auf zahlreiche Interessierte…

Reservieren Sie Ihre Plätze gerne hier im Vorfeld.

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12. Juli 2019
Geschrieben von: ;
Kategorie: Kulturdornse

Die Lübecker Theaternacht 2019

Die Lübecker Theaternacht findet in diesem Jahr am Samstag, 28. September, statt.

Zum dritten Mal ist die Kulturdornse bei der Lübecker Theaternacht mit dabei und stellt sich mit kurzen inszenierten Programmen vor, in denen wir Ihnen, unserem Publikum, einen Abriss unserer kommenden Veranstaltungen geben wollen.
Musik, Text, Tanz & Erotik; all das sind stets Elemente unserer Abende.

Hier präsentieren wir Ihnen unser Programm der Theaternacht, dem wir das Motto
„Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen…“
gegeben haben.

Die Mitwirkenden sind dieses Mal: Carla Gesikiewicz, Annette Gleixner, Anne Patzer, Saskia Schmidt-Enders und Stephan Joachim.

Wir freuen uns darauf, Sie um
17.00 | 18.30 | 20.00 | 21.30 | 23.00 Uhr
bei uns begrüßen zu dürfen.

Karten erhalten Sie auf Nachfrage gerne jederzeit über uns im Vorverkauf (0451 59988605) oder am Abend.

Das Programm der Kulturdornse bei der Lübecker Theaternacht:

 

Die Lübecker Theaternacht

 

*   *  * * *  *   *

Mitwirkende:

Carla Gesikiewicz
Annette Gleixner
Anne Patzer
Stephan Joachim

*

Programm folgt…

 

 

 

Die Internetseite der 12. Lübecker Theaternacht finden Sie hier.

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01. Juli 2019
Geschrieben von: ;
Kategorie: Empfehlungen, Kulturdornse, Veranstaltungen

Silvester in der Kulturdornse

Wohin Silvester? Am besten in die Kulturdornse.

»Könnte ich nur ewig und immerdar ganz dein sein«, sprach Erasmus. Sie standen gerade vor dem schönen breiten Spiegel. Fester, inniger drückte Giulietta den Erasmus an sich, indem sie leise lispelte:

»Laß mir dein Spiegelbild, du innig Geliebter, es soll mein und bei mir bleiben immerdar.« –
»Wie kannst du denn mein Spiegelbild behalten, das mit mir wandelt überall und aus jedem klaren Wasser, aus jeder hellgeschliffenen Fläche mir entgegentritt?«

Zum Ausklang des Jahres können Sie bei uns in kleiner gemütlicher Runde der faszinierenden Erzählung von E. T. A. Hoffmann lauschen, deren Protagonisten sich ja auch in  der allseits bekannten Oper von Jacques Offenbach „Hoffmanns Erzählung“ wiederfinden. Saskia Schmidt-Enders am Klavier untermalt den Text mit musikalischen Momenten aus der Oper, und zusammen mit Annette Gleixner und Stephan Joachim wird auch gesungen.
Bei einem guten Schluck, während Peter Schlemihl im Kellerlokal ein- und wieder ausgeht…

Reservieren Sie Ihre Plätze rechtzeitig auf unserer Seite
oder telefonisch unter (0451) 5 99 88 60 5.

Erkundigen Sie sich auch nach den inklusiven Silvester-Extras…